FASTENBOX STUDIE
Wie der Körper auf 5 Tage
FASTENBOX reagiert
NEUE ERKENNTNISSE AUS DER FORSCHUNG
Wenn Fasten in den Alltag kommt
Fasten wirkt. Das zeigt die Erfahrung aus über 100 Jahren Buchinger-Wilhelmi-Medizin. Doch wie lassen sich diese Effekte wissenschaftlich einordnen, wenn Fasten in den Alltag verlagert wird? Eine aktuelle Studie zur Buchinger Wilhelmi FASTENBOX ist genau dieser Frage nachgegangen. In einer randomisierten Kontrollstudie wurde untersucht, wie sich ein klar strukturiertes Heimfastenprogramm auf zentrale Stoffwechselparameter auswirkt. Die Ergebnisse zeigen: Auch ohne klinischen Aufenthalt zeigen sich messbare metabolische Veränderungen, die in ihrer Wirkung mit fünf Tagen klassischem Fasten vergleichbar sind. Damit liefert die Studie erstmals eine wissenschaftliche Grundlage für ein alltagstaugliches Fastenformat, das Struktur, kulinarische Begleitung und medizinisch fundierte Prinzipien miteinander verbindet.
Studienaufbau
Um die Wirkung der FASTENBOX wissenschaftlich einzuordnen, wurde eine randomisierte Kontrollstudie durchgeführt. Insgesamt nahmen 64 Personen teil, darunter 42 Frauen und 22 Männer im Alter von 20 bis 75 Jahren. Ziel war es, metabolische Veränderungen, Entzündungsmarker und den Eintritt in die Ketose systematisch zu erfassen.
Während des Studienverlaufs wurden wiederholt Blutwerte analysiert, Ketonkörper gemessen und Proben langfristig in der Biobank gesichert. So entstand ein umfassendes Bild der physiologischen Anpassungen während und nach dem FASTENBOX-Programm.
Was wurde beobachtet
Die Auswertung der Studiendaten belegte deutliche Veränderungen in zentralen Gesundheitsparametern. Dabei zeigte sich, dass die metabolischen Effekte der FASTENBOX mit fünf Tagen klassischem Fasten vergleichbar waren.
Beobachtet wurden unter anderem:
→ Verringerte Entzündungsmarker
→ Reduziertes Körpergewicht
→ Reduzierter Blutdruck
→ Verringerte Cholesterinwerte im Sinne einer metabolischen Normalisierung
→ Zunahme von Wohlbefinden und Energie
→ Keine Muskelschwäche während des Programms
Weitere beobachtete Effekte: Energie, Wohlbefinden und Herzgesundheit
Neben den metabolischen Anpassungen zeigten sich im Verlauf des FASTENBOX-Programms auch spürbare Veränderungen im subjektiven Erleben und in kardiovaskulären Parametern. Die Auswertung der Fragebögen machte deutlich, dass viele Teilnehmende bereits während der Fastentage von einem Anstieg ihres Energielevels und ihres allgemeinen Wohlbefindens berichteten. Dieses erhöhte Wohlfühlen hielt bei vielen auch über das Ende der Fastenphase hinaus an.
Parallel dazu wurden klinisch relevante Veränderungen von Blutwerten dokumentiert. Besonders bei Teilnehmenden mit erhöhtem Ausgangsrisiko zeigte sich eine deutliche Abnahme des LDL-Cholesterins, ein Parameter, der eng mit dem kardiovaskulären Risiko verbunden ist. Auch der systolische Blutdruck sank im Studienverlauf messbar, was auf eine Entlastung des Herz-Kreislauf-Systems hinweist.
Diese Ergebnisse ergänzen die metabolischen Befunde und verdeutlichen, dass die FASTENBOX nicht nur Stoffwechselprozesse beeinflusst, sondern auch Aspekte von Energie, Wohlbefinden und Herzgesundheit in Bewegung setzen kann – selbst innerhalb eines zeitlich klar begrenzten, alltagstauglichen Heimfasten-Programms.
Ketose: Ein zentraler Mechanismus des Fastens
Ein zentrales Merkmal des Fastens ist der Eintritt in die Ketose. Dabei stellt der Körper seinen Energiestoffwechsel um. Statt Glukose werden vermehrt Fettsäuren und Ketonkörper zur Energiegewinnung genutzt. Die Studiendaten zeigen, dass auch wenn beim klassischen Langzeitfasten die Ketose stärker und tiefer ausgeprägt sein kann, bei der FASTENBOX innerhalb von fünf Tagen dennoch zuverlässig Ketose eintritt. Dies wurde durch insgesamt 768 Ketonkörper-Messungen dokumentiert.

Ketose gilt als ein metabolischer Zustand, der die Fettverbrennung unterstützt, mit entzündungsmodulierenden Effekten assoziiert ist und metabolische Flexibilität fördert. Darüber hinaus werden Ketonkörper in der Forschung auch mit zellschützenden, antioxidativen Mechanismen in Verbindung gebracht, und die ketogene Stoffwechsellage wird als möglicher Baustein diskutiert, der gesunde Alterungsprozesse (Anti-Aging) unterstützen kann. Damit erklärt sich, warum bereits innerhalb eines strukturierten Heimfasten-Programms messbare Effekte beobachtet werden konnten.
Alltagstaugliches Fasten mit messbarer Wirkung
Ein zentrales Merkmal der FASTENBOX ist die höhere tägliche Kalorienzufuhr im Vergleich zum klinischen Fasten. Mit rund 600-670 kcal pro Tag wurde das Programm bewusst so gestaltet, dass es sich besser in den Alltag integrieren lässt, ohne die gewünschten metabolischen Effekte zu verlieren.
Die Studie zeigt, dass dieser Ansatz funktioniert: Trotz Alltag, Beruf und familiären Verpflichtungen kam es zu klar messbaren Veränderungen im Stoffwechsel.

Fazit: Was bedeutet das für Menschen zu Hause?
Die Ergebnisse der FASTENBOX-Studie liefern eine wichtige Einordnung. Ein klar strukturiertes, wissenschaftlich entwickeltes Heimfasten-Programm kann relevante metabolische Prozesse aktivieren, ohne die Intensität eines klassischen Langzeitfastens zu erfordern.
Dabei geht es nicht um maximale Restriktion, sondern um:
> Struktur
> Vorhersehbarkeit
> Metabolische Entlastung
> Bewusste Übergänge
Genau hier setzt die FASTENBOX an. Die FASTENBOX-Studie zeigt, dass Fasten zu Hause mehr sein kann als ein persönlicher Versuch. Unter klar definierten Bedingungen lassen sich metabolische Effekte erzielen, die mit fünf Tagen Fasten vergleichbar sind. Für Menschen, die Fasten alltagstauglich, strukturiert und evidenzbasiert erleben möchten, liefert diese Studie eine fundierte Grundlage und einen Einblick in die physiologischen Prozesse, die während der FASTENBOX ablaufen.

